Auf ein Wort!

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29.09.2013
Auf ein Wort - 4. Quartal 2013
Das war ein wunderbarer Rudersommer! Viele Wanderfahrten und Ruderfahrten vom Steg in guter Gemeinschaft wurden unternommen. Die Vielfalt der Aktivitäten lässt sich im Internet in der Fotogalerie und in den Berichten verfolgen.
Damit ist aber das Ruderjahr nicht zu Ende, auch der Herbst hat schöne Tage und es gibt noch viele geplante Aktivitäten von Sternfahrten über Wanderfahrten bis hin zur Abschlussfahrt. Auch der Steg mit seinem schönen Ruderrevier lockt noch zu Fahrten. Das ist auch richtig, weil viele Mitglieder kurz vor den 1.000 km stehen, die dann diesmal auf der Silvesterfeier geehrt werden. Man darf gespannt sein!

Im Haushaltsjahr 2013 haben wir bisher gut gewirtschaftet. Schlecht hat sich die Situation der Vermietung an die Drachenboote entwickelt. So haben die STARKE TEAMS andere Plätze, wie die Regattatribüne und das mit Steuergeldern hergerichtete Nachbargebäude, gefunden. Das ist schon schmerzlich, wenn ein gemeinnütziger Verein die Bootshallen räumen muss, um dann zu erleben, wie ein gewerbliches Unternehmen die mit staatlichen Geldern hergerichteten Räume nutzt. Da wir aber noch in einer Halle in diesem Gebäude geduldet werden, haben wir keine großen Möglichkeiten. Wir werden in der Form auf die Veränderungen gegenüber STARKE TEAMS reagieren, dass wir eine Slip-Gebühr an unserem Steg erheben oder aber das zu Wasserbringen der Drachenboote bei uns in 2014 nicht weiter zulassen.

Der nächste aus dem Ruder gelaufene Betrag sind die Heizkosten, die mit 8.000 Euro über die Hälfte der Vereinsbeiträge verbrauchen. Hier müssen wir uns einschränken und so können wir im Winter 2013/2014 nicht weiter die Veranda benutzen.

Über die Verhandlungen zum Nutzungsvertrag mit dem ARC gibt es nichts Neues zu berichten, diese dauern an.

Nachdem das neue Boot WARTHE sehr gut angenommen und von allen gelobt wird, hat sich der Vorstand Gedanken über die weitere Entwicklung des Bootsbestandes gemacht. Hier wollen wir uns auf die (auf der Mitgliederversammlung zu diskutierende) Neuanschaffung eines Schellenbach-2er/3er und den Umbau der MOSEL für größere Ruderer und des Achters KLINGELHÖFER auf Skulls konzentrieren. Auch die STÖR muss im Bereich des Kieles überholt werden. In diesem Zuge ist an einen Verkauf der ELDE gedacht, weil auch dieses Boot für die heutige Generation der Ruderer in der Bootsplatzlänge ungeeignet ist. Darüber hinaus planen wir noch, zehn Paar Skulls zu beschaffen.

Dass der Vorstand die Arbeitsstunden wirklich von den Mitgliedern einfordert, die rudern wollen, ist auf Erstaunen bei einigen Mitgliedern gestoßen. Hier kann man nur zur Antwort geben, dass es bei dem aktuell gültigen Beitrag absolut notwendig ist, dass wir diese Stunden leisten, weil der Zukauf der erforderlichen Gewerke ein Vielfaches kosten würde. Die vielen Möglichkeiten, die Stunden zu erbringen, in Arbeiten an Booten, Garten, Haus, Theke und Reinigungsarbeiten zu jeder beliebigen Zeit, machen es einfach. Für die, die absolut die Zeit nicht dafür haben, gibt es die Möglichkeit der Bezahlung.

Ab März 2014 müssen wir einen Schacht ausheben, der das elektrische Anschlusskabel zur Straße hin aufnehmen kann. Wir müssen und wollen bis Mai 2014 weg von der privaten Trafo-Anlage der Regattastrecke und uns an das Vattenfall-Netz anschließen.

Es wird noch ein Vereinsmitglied gesucht, das die Chronik des Vereins kontinuierlich jedes Jahr mit den Hauptereignissen auf zwei Seiten zusammenfasst.

Nun nutzt die Tage bis zum ersten Eis und rudert noch kräftig und viel!

Heinz Lindecke