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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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35. Jubiläums-Springsee-Herbstfahrt in Rheinsberg

9.-11. September 2011

... von Rainer Kleinfeldt

zu diesem Bericht gibt es Bilder --> ansehen
(Bilder vorhanden!)
Eigentlich sollte diese für unsere Springseegemeinschaft historische Fahrt nach wiederholt abgelaufenen fünf Jahren wieder zum Bodensee führen, aber leider traten kurzfristige Probleme auf. So wurde flugs ein neues Ziel in der Nähe gesucht und durch sehr gute bestehende Kontakte auch gleich in Rheinsberg gefunden. Die Anreise nach dort erfolgte mit dem einzigen am Tage nach dorthin durchgehend verkehrenden Zug ab Berlin-Lichtenberg.
Dieser brachte uns in knapp zwei Stunden ganz entspannt und gemütlich nach Rheinsberg. Schon das war für uns ein tolles Erlebnis und kann nur wärmstens nachempfohlen werden, solange dorthin überhaupt noch ein Zug fährt.
Das vor etwa 12 Jahren neu gebaute Bootshaus des 2010 einhundert Jahre alt gewordenen Rheinsberger RV diente uns für drei Tage als Quartier und ist mit all seinen sehr praktisch eingebauten Einrichtungen eine große Klasse. So kann man zum Beispiel bei schönem Wetter auf der über der Bootshalle befindlichen Terrasse gemütlich frühstücken und seine Blicke über den Grienericksee schweifen lassen. Hier auf der Terrasse erfolgte auch der herzliche Empfang und die Einweisung für uns durch den Vereinsvorsitzenden Uwe Müller persönlich. Er empfahl uns für unsere Fahrten einen stabilen, bestens in Schuss befindlichen Plaste-Doppelvierer aus einer bewährten Yachtwerft-Produktion und bohrte uns persönlich sogar noch ein passendes, bisher nicht vorhandenes Loch für unseren Flaggenstab mit Beleuchtung in den Achtersteven. Außerdem warnte er uns auch gleich vor zu erwartenden großen und kleinen Motorbooten mit rings um die Bordwand hängenden Pfändern. Diese Boote können nämlich hier oben im Land Brandenburg führerscheinfrei ausgeliehen werden. Sie sollten uns an einigen Stellen der Fahrten auch kräftig zu schaffen machen.
Für uns ist es einfach unverständlich, solche Boote in der Größenordnung von kleinen Ausflugsdampfern einfach führerscheinfrei zu vermieten.

Die erste Ausfahrt führte uns dann erst einmal bis vor das Schloss Rheinsberg und dann weiter nach Flecken Zechlin. Hier kann man an der Fischerhütte am Ende des Schwarzen Sees sehr gut anlegen und einkehren. Die Frische des geräucherten Fisches zum Verzehr und Verkauf ist hier garantiert! Auf der Rückfahrt besuchten wir die vor etwa 10 Jahren auf dem Gelände des ehemaligen FDGB-Erholungsheimes errichtete Marina mit ihrem markanten Leuchtturm an der Einfahrt .Hier hatten wir natürlich alle Neuwasser, denn die Stichkanäle und das Hafenbecken wurden völlig neu angelegt.

Am Samstag zogen wir bei wieder schönstem Wetter und in Begleitung mehrerer großer Leihboote in Richtung Fleether Mühle. Durch diese großen Leihboote gab es an jeder Brücke, jedem Kanalabschnitt und vor allem an jeder Schleuse zeitliche Verzögerungen. Besonders stark war der Bootsverkehr im Bereich der auch neu entstandenen Marina Wolfsbruch, die der Heimathafen für bestimmt einhundert Leihboote ist.
Trotzdem erreichten wir nach Überquerung vieler kleiner Seen wieder unser Ziel, das wiederum eine Fischerhütte war.

Abends,es wurde schon dunkel, fuhren wir noch einmal bis an das Ende des Grienericksees, um die herrliche Kulisse des Schlosses auch bei Nacht einmal zu sehen. Etwas enttäuscht waren wir darüber, dass das Schloss gar nicht durch Strahler angeleuchtet war. Ein Rundgang durch das abendliche Stadtzentrum mit der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit beendete den schönen, erlebnisreichen Tag.

Für den Sonntag wurde der Kurs in Richtung Kagar abgesteckt. Wegen der zum großen Teil schmalen und flachen Gewässer hatten wir hier unsere Ruhe vor den Booten mit außen hängenden Pfändern. Lediglich ein paar Paddler und auch zwei Ruderboote aus Flecken Zechlin trafen wir unterwegs, bzw. deren Besatzungen dann in der beliebten und den Ortskundigen bekannten, netten Dorfgaststätte. Nach demAblegen vom Steg der Gaststätte sprang uns doch ganz plötzlich ein junger Hecht in`s Boot ,den wir aber nach einigen Fotoaufnahmen wieder in`s Wasser setzten.

Am Ende dieser Tagesfahrt konnten wir gute einhundert geruderte Kilometer verzeichnen.

Bei den Gastgebern möchten wir uns hiermit herzlich für die nette Aufnahme und Betreuung bedanken!

Letzte Aktualisierung / last update: 10.08.2017