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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Spreewaldfahrt am 17. und 18. März

... von Rainer Kleinfeldt

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(Bilder vorhanden!)
Wie im Veranstaltungsplan für dieses Jahr vorgesehen, erfolgte schon zeitig durch Aushang die Ausschreibung zur diesjährigen Spreewaldfahrt. Mit 13 Anmeldungen war die Gruppe diesmal doch größer als bisher zuvor. Dies hat aber bestimmt nicht daran gelegen, dass für das Wochenende schönes Wetter vorausgesagt wurde. Schnee und Eisgang waren auch nicht mehr zu befürchten. Nun war dann erst einmal die Frage der mitzunehmenden Boote zu klären. Bei maximal möglichen 4 Booten auf dem Bootshänger war die Variante von 4 Zweiern mit Steuermann nicht möglich. So entschied sich der Fahrtenleiter Winne für zwei A-Gig-Vierer und einen Dreier, obwohl Vierer im Spreewald wegen der Schleusengrößen doch etwas gewagt sind. Aber in dem Wissen, dass die A-Gig-Vierer um etwa einen halben Meter kürzer als die geklinkerten B-Gig-Vierer sind, wurden sie am Tage der Jahreshauptversammlung routiniert verladen.
So ging es dann am Samstag früh beizeiten mit dem Auto los zum Treffpunkt, der Jugendherberge Lübbenau. Pünktlich zum vorgesehenen Termin um 9 Uhr waren auch alle Autos bei bestem Sonnenschein dort und wurden vom Vorauskommando mit Helma, Hugo und Heinz Borries schon sehnsüchtig erwartet. Flugs wurden gemeinsam die Boote klargemacht und die Quartiere bezogen.
Nun ging es los bei für den März sehr milden Temperaturen und bestem Sonnenschein, sowie für einen Teil der Teilnehmer zum ersten Mal im Vierer und überhaupt im Spreewald. Aber gleich nach einigen wenigen geruderten Metern gab es eine sehr gefährliche Situation an einer Baustelle. Quer über das Fließ hing ein Drahtseil beinahe in Kopfhöhe, welches nicht sofort zu sehen war. Es blieb bei einer Schrecksekunde beim Bugmann Winne und zum Glück ohne Verletzungen. Weiter ging dann die Fahrt bis zum nächsten angekündigten Hindernis, einer wegen Bauarbeiten gesperrten Schleuse. Diese musste weiträumig umtragen werden. Dabei patschten wir mit beinahe jedem Schritt in den abgelagerten Schlamm des anscheinend gerade erst zurückgegangenen Winterhochwassers. Nach dem durch das etwas höhere Gewicht der Vierer doch etwas anstrengenden Umtragen konnte danach endlich auf hauptsächlich geraden Strecken richtig gerudert werden. Auch die natürlich selbst zu betätigenden reichlichen Schleusen erwiesen sich für die Vierer als ausreichend lang, man kann auch sagen: wie abgemessen. Beim Befahren der später engeren und kurvenreicheren Passagen zeigte sich, dass die ausgewählten Vierer sehr gut auch hierfür geeignet und auch recht schnell sind. Dies lag natürlich auch an den jeweiligen Besatzungen. So war ein Vierer ausschließlich mit erfahrenen Äquatorpreisträgern besetzt und er hieß dann natürlich ab sofort Äquatorvierer. Der andere Vierer konnte ebenso viele Äquatorerfüllungen vermerken, die sich jedoch wegen einer Vierfacherfüllung von Winne nur auf zwei Ruderer verteilte. Der Dreier hatte mit umserem Spreewalderstbefahrer und Fotoreporter Ralf auch immer ein tolles Tempo und eine gute Kurventechnik vorgelegt. Das ist kein Wunder, denn von unserem Nachbarverein RG Grünau war ein Techniker aus dem Sportgeräteentwicklungsinstitut mit im Boot. So erreichten wir unser Ziel Lübben mit einer guten Zeit und auch die Rückfahrt erfolgte so, dass wir zum Einsetzen der Dunkelheit wieder unversehrt in der Jugendherberge ankamen. Am Sonntag führte uns der Weg wegen der doch recht starken Strömung wieder nach Lübben, aber dies auf teilweise anderen Wegen. Die am Ufer stehenden Strommasten brauchten wir nicht mehr zu zählen, denn sie hatten sich nicht vermehrt. Dafür hatten wir viele Zuschauer an den Ufern und an den Schleusen.
Als letztes sei noch zu vermerken, dass sich die Neuanschaffung von Winnes Jeep als sehr gutes Zugfahrzeug für den Bootshänger erwiesen hat. Auch die von ihm in den letzten Jahren neu aufgebauten A-Gig-Vierer waren dort sehr gut zu rudern. Für all das und für die gute Fahrtenorganisation möchten wir Teilnehmer uns bei Winne an dieser Stelle herzlich bedanken! Gespannt sind wir natürlich noch auf die Bilder von Ralf, die hoffentlich auch bald hier auf unserer Internetseite erscheinen. Es sollen angeblich die ersten Bilder einer Winter-Spreewaldfahrt sein. Dann kann man auch bildlich all das hier Geschilderte nachvollziehen.

Letzte Aktualisierung / last update: 17.07.2017