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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Jugendfahrt vom 29.07.-02.08.13

... von Lambert Hennig

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(Bilder vorhanden!)
Vor kurzem fand unsere alljährliche Sommerjugendfahrt in der letzten Sommerferienwoche statt. In diesem Jahr haben wir den südöstlichen Teil von Berlin und Brandenburg erkundet. Unsere Ziele waren Prieros, die Teupitzer Seenkette und die Storkower Gewässer. Am Montag haben wir uns gegen 9.00 Uhr im Verein getroffen, mit gemischten Gefühlen zur Wetterlage. Nach einer kurzen Lagebesprechung kam heraus, dass Liane so schnell wie möglich nach Prieros wollte, da sie vor dem Unwetter da sein wollte. Also haben wir uns beeilt, die Boote aus der Bootshalle zu holen, um sie zu beladen.
Nach 16 Kilometern haben wir die Schleuse „Neue Mühle“ erreicht. Nachdem wir geschleust haben, gab es eine Pause. Plötzlich, als alle ausgestiegen waren, fing es an zu tröpfeln, 5 min. später fing es an, stark zu regnen. Alle hatten sich unter einen Baum gestellt, um nicht nass zu werden, doch Raphael war so schlau und ist ins Toilettenhäuschen gegangen. Als es einen kurzen Moment nicht mehr geregnet hat, sind alle zu den Booten gelaufen, um weiter zu fahren. Nach einer sonnigen Weiterfahrt erreichten wir Prieros. Nachdem geklärt worden war, wer wo schläft und die Boote versorgt waren, gab es eine Erfrischung im Wasser. Beim Baden ist es bei einigen zu Schnittwunden gekommen, die versorgt werden mussten.
Zum Abendbrot gab es keinen Küchendienst, da wir bei Kuddel´s zu Abend gegessen haben. Es gab eine Menge Schnitzel und zwei Eisbeine (natürlich eins für Liane).
Nach einer sehr warmen Nacht und einem guten Frühstück ging es weiter über die Teupitzer Seenkette. Angedacht für den Tag waren 26-30 Kilometer, doch nach einer vergeblichen Suche nach einer Einkehrmöglichkeit waren es 40 Kilometer. Auf dem Hinweg hatten wir eine Plastikente auf dem Wasser schwimmen sehen, die wir unbedingt haben wollten. Also haben sich auf dem Rückweg die Mannschaften der Stör und der Donau ein Rennen geliefert. Die Donau war als erstes an der Ente und Jan versuchte, sie mit gewaltigen Kräften an Bord zu ziehen, doch sie war am Grund befestigt, eine Art Boje eben.
Am dritten Tag, um die Moral wieder aufzubauen, waren es nur 19 km zur Storkower Rudervereinigung. Als wir auf dem Wolziger See ankamen, wo wir eine kurze Trinkpause machen wollten, wurde es doch eine längere Pause. Wir hatten Schiebewind und sind dann gleich über den ganzen See gesegelt. Die Stör mit Liane war das schnellere Boot, weil zwei Jacken und ein Regenschirm im Einsatz waren.
Doch danach ging es erst mal weiter Richtung Storkow. In Storkow angekommen wurde der warme Tag verdrängt durch eine schöne Abkühlung im See. Der Küchendienst am Abend hatte Probleme mit dem Salat, denn der war völlig versalzen. Doch durch eine raffinierte Idee war der Salat gerettet. Gegen 21.00 Uhr wurde die Jugend wieder aktiv, da sie zum schon geschlossenen Freibad nebenan zu den Sprungtürmen schwimmen wollte. Als fast alle mal gesprungen waren, bemerkten sie, dass ein Wachhund auf dem Gelände war und vier Personen am Eingang standen. Nach einem leisen Abgang – nur Raphael hätte fast der Hund geschnappt – war der Tag vorbei.
Nach einem guten Frühstück ging es weiter über Prieros zum ESV Lok Zernsdorf. Als wir ankamen, gab es eine Überraschung, denn der Philipp war da. Dort wurde natürlich auch gebadet, was Leon ein bisschen zum Verhängnis wurde. Er hatte einen Köpper ins Wasser gemacht, da er dachte, es ist einigermaßen tief, doch es war sehr flach und Muscheln lagen am Boden, an denen er sich geschnitten hat. Leon hat die letzten Pflaster bekommen. Es mussten neue Pflaster gekauft werden, da sich viele verletzt hatten und die Pflaster immer wieder erneuert werden mussten.
Nach einem leckeren Auflauf haben wir mit vollem Magen Fange gespielt, und als alle fertig waren, haben wir „Werwolf“ gespielt. Als Raphael zum Himmel sah, meinte er: „Das ist da glaub' ich der Polarstern.“, doch weil er undeutlich Polarstern ausgesprochen hatte, haben wir alle Pullastern verstanden. Es wurde aus vollen Zügen gelacht, bis dies richtiggestellt wurde.
Am nächsten Tag wurde es sehr heiß bis zu 32 Grad, und alle haben geschwitzt. Selbst die Pflaster wollten nicht verbrennen und machten sich immer wieder aus dem Staub. Also wurde eine große Pause an Land bei der Schmöckwitzer Badestelle verbracht. Fast alle sind baden gegangen, und wer nicht im Wasser war, wurde mit der Wasserspritzpistole nass gemacht. Nun waren es nur noch wenige Kilometer, doch sie waren für jeden anstrengend durch die Hitze.
Im Verein wieder angekommen, wurden die Boote sauber gemacht und wieder gut verstaut. Zum Abschluss gab es noch ein paar Worte von Liane, dass sie die Fahrt im Großen und Ganzen gut fand. Außerdem hat sie noch den Song der Woche vorgestellt „Der Die Das…“ statt „ Wer Wie Was…“. Der ursprüngliche Song wurde umgedichtet, weil wir uns fast jedes Mal beim Essen streiten, welchen Artikel man verwendet, z.B. heißt es „das“ oder „der“ Pflaumenmus? Hinzugefügt wurde auch noch, dass man in der Woche viel Natur in verschiedenen Ausprägungen hatte.

Letzte Aktualisierung / last update: 13.09.2017