Veranstaltungen

... zurück zur Startseite




Zu unserem Veranstaltungsplan
Dieser öffnet in einem gesonderten Fenster, Ihr findet dort die aktuelle Planung unserer Termine ...
Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

201720162015201420132012201120102009200820072006200520042003

<<<    zurück zur Auswahl (2017)     |     09 / 2013:

48. Wanderrudertreffen des DRV in Duisburg-Homberg

... von Rainer Kleinfeldt

Schon sehr zeitig wurde im gastgebenden Verein Homberger Ruderclub Germania von 1893 e.V. am Niederrhein mit all den umfangreichen Vorbereitungen zu dieser wichtigsten Veranstaltung der Wanderruderer begonnen und es wurden Einladungen an die Vereine im ganzen Land verschickt. Auf diesen Wanderrudertreffen werden ja dann bekanntlich innerhalb eines Festaktes des DRV auch die offiziellen Ehrungen der Wanderruderer vorgenommen. Dies war dann aber schon der zweite Teil der Veranstaltung.

Zuerst einmal wurde am Samstag gerudert. Es standen dafür zwei interessante Touren zur Auswahl. Die Rheinfahrt begann im Neusser Ruderverein und ging rheinabwärts, vorbei an den Bootshäusern des Düsseldorfer Rudervereins 1880, des Ruderclubs Germania Düsseldorf, des Wassersportvereins Düsseldorf-Rudergesellschaft, des Crefelder Ruderclubs 1883, des Ruderclubs Borussia Rheinhausen, bis zum Hafen des Gastgebers .Viele Sehenswürdigkeiten gab es dabei an den Ufern des Rheins zu beschauen. Auf dieser Strecke waren aus unserem Verein Rolf Neumann und Heinz Lindecke mit dabei. Heinz hatte sich auf diesen Abschnitt besonders intensiv, akribisch und lange in der Art vorbereitet, dass er genau vor seinem Heimatbootshaus in Düsseldorf die Kilometerzahl für seine zweite Äquatorerfüllung erreicht hatte! Das war natürlich ein gewichtiger Grund für einen Landgang dort, verbunden mit einem symbolischen Erfüllungsbier. Von diesem Bier sollte es später noch mehr geben, aber hierzu und zu dieser tollen Ruderleistung wird an anderer Stelle bestimmt auch noch einmal mehr geschrieben.

Die zweite angebotene Ruhrtour begann beim TVK Kupferdreh in Essen am oberen Ende des Baldeneysees, über diesen herüber vorbei an der Regattastrecke und weiter auf der Ruhr über Kettwig und Mühlheim nach Duisburg. Sie wurde von Dagmar Kappel, Dieter Wanzeck und Rainer Kleinfeldt gewählt und hatte neben zwei zu umtragenden Schleusen eine sehr schöne Natur an den Ufern zu bieten. Die letzte Schleuse war die normalerweise für Sportboote nicht passierbare Großschleuse Duisburg mit einer Länge von 310 m, einer Breite von 12,80 m und einer Hubhöhe von ca. 7 m. Das längere Warten für einige bis zur Ankunft aller Boote war durch das Anschauen des riesigen Bauwerkes gar nicht so schlimm.
Nach dem letzten Stück auf der Ruhr ging es dann zum Schluss noch quer über den Rhein mit seiner gewaltigen Breite, heftigen Strömung und seinem Schiffsverkehr, der in Europa der stärkste sein soll. Die Endstation war ebenfalls wieder Homberg.
An Land gab es dann neben den üblichen Arbeiten an den Booten, wie Tragen, Putzen, Abriggern, Verladen auch noch viele schöne Gespräche in gemütlichen Runden im Bootshaus bis in den späten Abend hinein.

Das angebotene Landprogramm mit Besichtigung der Regattastrecke Duisburg und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt wurde von Helga Wanzeck ausprobiert und auch für gut befunden. Die Quartiere waren für die Luma-Schläfer dicht am Bootshaus und für die Hotelbewohner war ein bequemer Shuttle-Service mit Bussen eingerichtet worden.

Der nächste Tag war dann ein ganz besonderer für einige von uns. So wurde in der evangelischen Rheinkirche in Homberg dicht neben dem Bootshaus der vorab im Festsaal des Rathauses geplante Festakt des DRV begangen. Das Umfeld konnte nicht schöner gewählt worden sein, denn in einer Kirche wirkt doch alles gleich viel feierlicher und die Musik klingt gewaltig. Der erste von uns aufgerufene Jubilar war Peter Oehm für sein wahrhaftig zum 50. Mal erfülltes Fahrtenabzeichen. Es folgten Dieter Wanzeck und der Verfasser dieser Seite für die erstmalige Erfüllung des Äquatorpreises, also in Bronze.

Bei der Ehrung der besten Vereine in den einzelnen Gruppen kam unser Verein diesmal leider nicht unter die ersten drei, da wir wegen unserer zum Glück gestiegenen Mitgliederzahl jetzt in die Gruppe C mit 81 bis 150 aktiven Mitgliedern eingeordnet sind.

Diese schönen Tage an Rhein und Ruhr werden uns Teilnehmern gut in Erinnerung bleiben.

Letzte Aktualisierung / last update: 19.06.2017