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Zu unserem Veranstaltungsplan
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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Wiedervereinigungsachterfahrt 2013

01.-03. November 2013

... von Rainer Kleinfeldt

Nachdem unser Verein im letzten Jahr diese Traditionsfahrt hier in Grünau organisiert hatte, sollte es diesmal nach Konradshöhe in den Schwarzspechtweg gehen. So verschwand auch das Maskottchen dieser Fahrt, welches bei uns über dem Tresen überwintert hatte, gerade erst kurz vorher von dort. Es wurde an Schatzi, einen der Organisatoren vom RC Tegelort von unserem Winne mit besten Grüßen und der Bemerkung eines sehr verspäteten Abholens und damit zur Zahlung einer Auslösung übergeben.
Von uns mit dabei waren diesmal Rolf Neumann, Wolfgang Nehls, Reinhard Kelle, Jörg Zacher und der Verfasser dieser Zeilen. Dabei kam auf Jörg als erfahrenem Popen auch diesmal gleich wieder die Übernahme dieses wichtigen Amtes zu. Wie erwartet nahm er diese Funktion auch von Anfang an sehr genau wahr und ein Jeder hatte sehr auf der Hut zu sein, die Ruderkappe an richtiger Stelle aufzuhaben oder abzusetzen. Auch Neuwasser und alle möglichen begangenen Vergehen der Teilnehmer wurden mit Opfergaben in die Popenkasse belegt. Diese wurde dann zum Schluss der Fahrtenleitung vom Popen mit einer stolzen Summe von über 200,- € mit dem Hinweis auf eine neue Popenkutte feierlich übergeben.
Mit 40 gemeldeten Teilnehmern aus vielen Vereinen Berlins und Umgebung konnten dann vier Achter und ein Vierer besetzt werden. Die Ruderfahrt am ersten Tage führte uns havelaufwärts vorbei am abgesperrten Heiligensee über den Niederneuendorfer See weiter in Richtung Lehnitzsee bei Oranienburg. Bis auf leichten Dauerregen hatten wir keine größeren Probleme auf der Fahrt. Auch am Lehnitzsee gab es diesmal keine Absperrung wegen Bombenalarm, denn diese Gegend ist ja dafür sehr bekannt. Dort war dann Mittagspause für alle, die auch zum Trocknen bzw. Austauschen der nassen Sachen genutzt worden ist. Die Rückfahrt erfolgte problemlos unter Ausnutzung der ganzen Helligkeit des Tages und mit diversen Versuchen zur Erlangung von Neuwasser für einige Teilnehmer.
Der Abend war dann traditionell mit dem Eisbeinessen und dem anschließenden Kommers gut verplant. Es gab dabei wieder viele lustige Episoden und Spaß für alle mit anhaltender Erinnerung daran. Das gereichte Eisbein war jedoch etwas klein und nüchtern und erreichte längst nicht die Qualität von unserem Eisbeinpräsidenten Reinhard Kelle aus dem Vorjahr.
Die Sonntagsausfahrt führte uns mit gleichen Bootsbesetzungen und nur minimalen Ausfällen havelabwärts zum Tegeler See. Dieser wurde in weitem Bogen ausgefahren. Damit kamen wir auch am Bootshaus des RC Tegel vorbei. Von dort waren an diesem Tage auch sehr viele Boote unterwegs, es wurden allein drei Achter gezählt. Nach dem Sehen der Greenwichpromenade durchfurchten unsere Boote den See zwischen Reiswerder, Marienwerder und anderen Inseln – immer mit dem Ziel der Erlangung von Neuwasser. Der dann befahrene Hohenzollernkanal war stark von Booten des Landesleistungsstützpunktes Berlin frequentiert. Es wurden von ihnen auch Rennen gefahren. Deshalb kürzte unsere Fahrtenleitung hier die Fahrt etwas ab und fuhr nicht bis zur Schleuse Plötzensee, sondern ließ uns gleich in den Alten Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal bis nach Haselhorst fahren. Dort befinden sich mehrere Bootshäuser und hier war Mittagspause.
Extra für uns hatten sich die Mitglieder des RC Phoenix bemüht, um uns einen selbstgekochten Schweinebraten aufzutischen. Selbst deren Vorsitzender Michael Schneider half fleißig mit beim Servieren. Außerdem rührte er auch noch kräftig die Werbetrommel in eigener Sache und warb für die Teilnahme an den kurz bevorstehenden Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum dieses Vereins.
Nach der gelungenen Rückfahrt auf direktem Wege nach Tegelort ging es dann zum obligatorischen Reinigen und Verstauen der Boote. Danach wurde dann am nett gedeckten Kaffeetisch die Fahrt offiziell beendet und dem diesmal schon feststehenden nächsten Veranstalter RC Hevella alles Gute für die Vorbereitung gewünscht.

Wir als Teilnehmer von Turbine hatten an dieser Fahrt viel Freude und bedanken uns hiermit auch noch einmal bei den Organisatoren.

Letzte Aktualisierung / last update: 06.11.2017