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Vereinscup

26. September 2013

... von Martina und Ines vom ARC

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(Bilder vorhanden!)
Diesmal wollten wir nicht nur ein Bullenboot starten, nein – auch wir Frauen wollten dabei sein.
Montags und mittwochs trainierten wir eifrig dafür. Marlen, Ines, Martina, und Katharina übten das volle Programm: ohne Rollbahn, stehendes Blatt, gestreckte Arme, alles mal im Wechsel, bis das Boot nicht mehr schaukelte. Wir gewöhnten uns allerdings einen niedrigen Gang an, das heißt schnelle Frequenz, eine nicht so weite Auslage.
Unsere Männer und wir Frauen waren nun gut vorbereitet, aber leider hatten wir dann doch organisatorische Probleme, die nicht einkalkuliert waren.
Katharina zog sich eine Rippenprellung zu, aber Andrea übernahm ihren Platz und wir waren dankbar. Gerhard reiste kurzfristig nach Nairobi, also mussten 2 Steuermänner gesucht werden.
Scherry erklärte sich bereit, den Bullenvierer (Ralf, Christian, Andreas, Florian) und Tankred, das Frauenboot zu steuern.
Die Boote mussten noch zu RC Turbine. Herr Seeger erklärte sich bereit, die Boote mit mir nach Grünau zu bringen.
Das haben wir auch prima hinbekommen. Nur leider war es für Herrn Seeger eine teure Unternehmung. Wegen schlecht einsehbaren Straßenarbeiten vor der Tankstelle hat sein Fahrzeug einen Totalschaden bekommen und ich eine Beifahrerneurose, weil der Airbag aufgeknallt ist und ich dachte, jetzt fliegt das Auto in die Luft. Herrn Seeger und mir ist nichts passiert.

Nun zum Vereinscup.
Als wir in die Boote stiegen, waren alle Pannen vergessen. Wir wollten nur noch unser Bestes geben.
Das Wetter konnte nicht besser sein: Sonnenschein und kaum Wind.
Wir hatten jetzt eine Rennleitung und einen vereidigten Schiedsrichter, Herrn Rainer Kleinfeldt.
Fünf Boote waren für den Start vorbereitet: Die jungen Frauen von Turbine, die sehr gut trainiert waren, mit dem neuem Schellenbacher-Boot, die jungen Männer von Turbine mit C-Line-Boot, die Männer von Turbine in der Alt-Düsseldorf, die Männer vom ARC mit dem weißen Schwan, die Frauen vom ARC mit der Timmann.
Die Investition von 2.000 Euro in die Timmann hat sich gelohnt. Das Boot hat wieder eine ordentliche Kielschiene sowie eine vernünftige Außenhaut und fährt nun nochmal so schnell.
Wir Frauen bekamen 1 Minute Vorsprung. Die jungen Frauen von Turbine fegten gleich an uns vorbei. Wir ließen uns aber nicht beirren und ruderten bis zum Ziel mit voller Kraft durch.
Das C-Line-Boot Dahme mit den starken Männern von Turbine zog an allen vorbei und erreichte den ersten Platz. Die Turbinefrauen lieferten sich auf der Regattastrecke einen harten Kampf mit unserem Bullenvierer, den die Akademiker knapp für sich entschieden. Das 2. Männerboot von Turbine überholte das ARC-Frauenboot und belegte den 4.Platz. Den 5. Platz belegte das ARC Frauenboot. Das war ein spannender Wettkampf für die Zuschauer, die an unterschiedlichen Stellen der Dahme und auf dem Grundstück verteilt applaudierten und anfeuerten.
Wir Frauen vom ARC ließen den Kopf nicht hängen, denn wir sind ein gutes Rennen gefahren. Wir trainieren weiter und beim nächsten Mal sind wir wieder voller Kampfgeist und Optimismus am Start. Dabei sein ist alles.

Kaum angelegt, kam es zur Siegerehrung und zum Löschen des Durstes. Der Sieger stellte eine Kiste Bier für alle bereit. Für die Jugend gab es Brause. Das ist der Preis des Sieges.
Nachdem die Boote verstaut waren, saßen wir noch auf der Terrasse zusammen. Es gab hervorragenden Kartoffelsalat und sehr gut gegrilltes Fleisch. Das Beste war, dass Heinz, der seinen 2. Äquatorpreis errudert hatte, noch weitere Getränke spendierte. Der ARC gratuliert herzlichst!
Nach dem gemütlichen Beisammensein sollte es nach Spandau zurückgehen. Leider hatten wir das Adapterkabel nicht dabei. Das soll uns nun nicht nochmal passieren. Herr Seeger hat eine neue Lichtanlage am Hänger montiert.

Nächstes Jahr treffen wir uns wieder zum Vereinscup. Vielleicht wird ja sogar noch ein Wanderpokal gestiftet.

Letzte Aktualisierung / last update: 05.10.2017