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Touristische Highlights im Hochsommer

Elbefahrt Usti - Meißen (Juli 2014)

... von Paul Klammer

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(Bilder vorhanden!)
Mitunter ist Wanderrudern ein irreführender Begriff. Denn er suggeriert, man würde nur gemächlich übers Wasser gleiten und dabei die Natur genießen. Stimmt schon, aber hin und wieder entwickelt sich eine Wanderfahrt zu einem Feuerwerk touristischer Highlights. Unsere Fahrt auf der Elbe im Juli verband einzigartige Landschaft und Reisegenuss. Und rudern durften wir auch noch.
Von Usti nad Labem glitten wir mit der immer noch flotten Strömung vorbei an historischen Kahnwerften hinab zum Elbsandsteingebirge. Bis zum Mittagessen in Decin waren wir dank des heißen Wetters schon hinreichend dehydriert, um die kostbaren Schätze böhmischer Kühlkeller zu probieren. Danach ging es auf der kaum befahrenen tschechischen Elbe weiter entlang der einmaligen Gesteinsformationen. Wenig später - kaum hatten wir die Grenze überquert - kam uns das erste Schlachtross des oberelbischen Tourismus in die Quere, ein Raddampfer voller seliger Ausflugsgäste. Vorbei an der Bastei, dem Lilienstein und der Festung Königstein fuhren wir ins malerische Pirna. Mehr schaffen selbst hartgesottene Rentner-Schwadronen nicht an einem Tag, wenn sie um sieben Uhr morgens aufbrechen.
Am zweiten Tag sollten wir uns noch steigern. Zugleich stieg der Schwierigkeitsgrad, weil die Dichte der Raddampfer Richtung Dresden drastisch zunahm. Zuvor hatten wir jedoch einen Vier-Sterne-Blick auf Schloss Pillnitz, das die sächsischen Herrscher in Erwartung künftiger Ruderergenerationen direkt ans Wasser bauen ließen. Wenig später, vorbei am Blauen Wunder, kündigte sich der Höhepunkt im Dresdner Elbtal an. Den Weinbergen, Auen und Schlösschen wurde der Weltkulturerbe-Titel zu Unrecht entzogen. Der Vorwand dafür, die Waldschlösschenbrücke, passt harmonisch ins Bild. Jetzt waren es nur noch wenige Schläge, um dem Salonschiff "Gräfin Cosel" zu entkommen und in der Dresdner Innenstadt zu landen. Überwältigt von der geballten Wucht fürstlich-königlicher Prachtentfaltung mussten wir erstmal eine längere Pause einlegen. Nach einer Stärkung an der Gohliser Windmühle schafften wir es dann noch bis in die Porzellanstadt Meißen, wo wir nach zwei Tagen Sommerhitze endlich in den kühlen Fluss sprangen.

Letzte Aktualisierung / last update: 17.07.2017