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Feldberg 13.-15. August 2004

... von Sandy Krüger

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(Bilder vorhanden!)
Die Feldberger Seen, genauer gesagt den Zeltplatz, erreichten wir am 13.08., über einen kleinen, nicht nennenswerten Umweg über Boitzenburg. Allen Ruderern, die im nächsten Jahr aufgrund dieses Reiseberichtes die Feldberger Seen berudern wollen, sei gesagt, dass Boitzenburg mehr als nur zwei Ortsein-/ -ausfahrten hat.
Vom Zeltplatzpersonal wurde uns die Fläche zum Aufbau der Zelte zugewiesen. Ich hoffte eigentlich, dass wir direkt am Wasser zelten könnten, aber für Kurzcamper waren diese Plätze ausgeschlossen. Schade!
Beim Aufbau der Zelte wurden wir durch ein Gewitter überrascht, was leider, aller Hoffnung zum Trotze, nicht nur eine Husche war. Wir schafften es, kurz bevor die völlige Dunkelheit hereinbrach, die Zelte bewohnbar aufzubauen. Feucht, durch den Regen, und fröhlich, durch das gemeinsame Aufbauen, ging eine - an einer Hand abzuzählende, überaus mutige Gruppe - noch zum nächtlichen Schwimmen. Bei Dunkelheit in ein unbekanntes Gewässer einzutauchen, ist fast vergleichbar mit einem "Blind Date". Jedenfalls war das Aufbauen der Zelte nebst Gewitter danach vergessen.

Der Morgen, nach der ersten Nacht in Zelten bei Regen, begann wie am Abend zuvor, mit Schwimmen im See. Nun durfte der Tag kommen. Und er kam zunächst in Form eines ausführlichen Frühstückes, ohne Gewitter, ohne Regen, bei fast blauem Himmel und Sonnenschein. Danach ging es zum Boote abladen, bald darauf aufs Wasser. Der einzige Vierer wurde von der Jugendgruppe gerudert und gesteuert. Die Gruppe ohne Jugend, davor, teilte sich auf drei Dreier auf.
Kurz zu den Verhältnissen: Das Wasser: ruhig und klar. Der Himmel: trendiges blau-weiß. Luft- und Wassertemperatur, angenehm. Das beste Wetter zum Rudern!

Um von einem See in den anderen zu gelangen, war es einmal notwendig, die Boote umzusetzen. Da der See immer schmaler wurde und als Bach endete, war es schon ein kleines Kunststück, die Boote unbeschadet an Baumwurzeln, die aus dem Wasser ragten, durch die Kurven zu manövrieren.
Aus späteren Erzählungen erfuhr ich, dass Katja - während wir uns zum Ziel durchschlugen - ein Erlebnis anderer Art hatte, und zwar mit der riesigen, überaus gefährlichen und nicht zu unterschätzenden Feldbergschlange. Tapfer wie eh und je, führte sie das Boot und mit ihm die Jugendgruppe an der Gefahr vorbei und spülte dieses traumatische Erlebnis beim Mittagessen mit einem doppelten Schnaps hinunter.

Der August - Monat der tausend Sternschnuppen. So auch am zweiten Abend nach der ersten Fahrt auf den Seen. Nachdem die Jugendgruppe, gezeichnet von leichten Erschöpfungen, vom nächtlichen Schwimmen kam, traf man sich noch zu einer Massageschlange. Jenny galt als Favorit unter allen Masseuren und wurde daher mit allen möglichen Tricks und Versprechungen gelockt. Durch die leicht schläfrige Gruppe, in Form einer Massageschlange, ging jedes Mal ein lautes "Ahh, wieder eine" sobald eine Sternschnuppe sich zeigte. Es wurden auch Glühwürmchen, Ufos, Satelliten, Taschenlampen etc. als Sternschnuppen gedeutet. Dem Erschöpfungszustand nach zu urteilen, sind das ganz normale Anzeichen.

Am zweiten Tag ruderten wir am Vormittag zur nächsten Stadt, deren Name mir leider entfallen ist. Dort aßen wir zu Mittag, sonnten uns auf dem Steg und ruderten anschließend Richtung Zeltplatz, wo wir gleich die Boote verluden und uns ans Zelte abbauen machten. Es wurde übrigens keine Gelegenheit ausgelassen, in das kühle, klare Nass zu hüpfen. Am späten Nachmittag, nachdem alles ordnungsgemäß verstaut wurde, ging es dann wieder nach Berlin.

Kurz, Feldberg ist eine Mischung aus Fernsehwerbung für eine Biermarke, Spreewald und Mittelmeer.

Note: empfehlenswert

Letzte Aktualisierung / last update: 10.08.2017