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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Zum zweiten Mal dabei und den Sieg wieder nach Hause gefahren!

... von Eyk Kelle

Wir (Eyk, Jörg, Reiner, Dieter, Cendi, Sandro, Wilfried, Reinhard, und Steuerfrau Annet) trafen uns wieder gut gelaunt am 11. Juni um 10:00 Uhr im Bootshaus vom RcTG in Grünau!
Die Stimmung war natürlich grandios. Kurze Zeit später legten wir ab und waren so gegen 11:30 Uhr an der Regattastrecke beim "Berliner Ruderclub Ägir" angekommen, wo unser Obmann (Jörg Zacher) sich sputen musste, da er zur Obmannbesprechung gehen wollte. Nun hatten wir Zeit uns körperlich und mental voll auf unser Rennen, welches gegen 14:30 Uhr stattfinden sollte, vorzubereiten. Die Regatta war ja für uns nun schon ein bekanntes Terrain, da wir ja immerhin schon zum zweiten Mal dabei waren.
Wir stärkten uns erst einmal mit einer Bockwurst und einem schönen klaren Glas Bier. Nun konnte ja nichts mehr schief gehen.
Gegen 14:30 Uhr sollte unser Start zur Müggelseeachterregatta sein.
Also verließen wir, da nicht so viel Platz auf den Stegen für alle Boote war, den Steg schon gegen 14:15 Uhr. Aus uns unergründlichen Gründen hat der Start sich bis fast 15:30 Uhr hingezogen. Da wurden z.B. andere Rennen gestartet,
die erst zurück kommen mussten. Na ja, wir konnten dann aber gegen 15:30 Uhr endlich, leicht durchgefroren, starten. Da auf dem Müggelsee eine zu große Welle war, wurde die ganze Regatta Richtung Köpenick durchgeführt. Sie ging um die Baumgarten-Insel herum (was den Steuerleuten ihr ganzes Können abverlangte) und dann wieder zurück zu Ägir. Wir hatten als Verfolgungsboot, welches als zweites nach uns gestartet war , den Master- Achter der mit Weltmeister und Olympiasieger nur so vollgestopft war. Dies konnte uns aber nur anspornen.
Meine Aufgabe als Schlagmann war es, nicht nur dafür Sorge zu tragen, den richtigen Schlag anzugeben, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Mannschaft über die Strecke kommt. Der Start klappte relativ gut da alle voll konzentriert waren und nach einigen Schlägen ging ich zu einem erstklassigen Streckenschlag über (so wurde mir später gesagt).
Nach einigen hundert Meter sah ich, das der Master-Achter unserem direkt hinter uns gestarteten Boot bedrohlich näher kam. Als wir um die Baumgarten-Insel fuhren, überholte der Master-Achter unser Verfolgerboot und setzten nun zum Kampf gegen uns an. Da wir uns ja nun auf dem Weg zurück zu Ägir befanden konnte ich den Schlag ein wenig erhöhen.
Trotz der Bemühung auf der Strecke den Master-Achter nicht zu dicht an uns rankommen zu lassen, schafften sie es doch. Immerhin hatten wir ja keine Jugendlichen mehr an Bord und man musste mit ihren Kraftreserven haushalten.
Zur Freude aller, also nicht nur die im Boot befindlichen Sportsfreunde, sondern auch die am Steg und an der Strecke gebliebenen, haben wir mit einem WAHNSINNS-ENDSPURT den Master-Achter nicht vorbei gelassen und konnten auf den letzten Metern den Zwerges-Abstand halten.
Das wir den Master-Achter nicht vorbei gelassen haben erfüllte uns fast noch mehr mit Stolz, als die Tatsache, dass wir zum zweiten mal in unserer Bootsklasse den Sieg und damit den Pokal gewonnen haben.
Nach der Siegerehrung wurde wieder viel getanzt, gelacht und aus dem Pokal getrunken, bevor es von unserer Steuerfrau hieß, es müsse jetzt langsam Richtung Heimatverein aufgebrochen werden.
Alles in allem hat dieser Tag für alle einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wir haben uns alle geschworen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei zu sein, immerhin sprechen die Bilder für sich.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten und ein besonderer Dank gilt unserem Sponsor, der Berliner Volksbank. Bis nächstes Jahr, wir kommen wieder.

Letzte Aktualisierung / last update: 06.11.2017