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Große Turbine-Radtour am 9. Oktober 2005

... von Peter Möller

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(Bilder vorhanden!)
"Treffpunkt Bahnhof Erkner am Sonnabend 10.00 Uhr!" Kann man sich ja gerade noch so merken. Wie fahren wir hin? Mit dem Auto? Erst den kompletten Dachgarten aufbauen, recht umständlich. Viel einfacher und absolut stressfrei: 10 Minuten zur S-Bahn fahren, den Auto-maten fachgerecht bedienen, einmal am Bahnhof Ostkreuz umsteigen und ab geht es nach Erkner. Draußen am Abteil stand wohl drauf "Reserviert für Turbine-Radler", jedenfalls fand Christel sofort unser Abteil und auch Janin und Liane, die ein paar Stationen später einstiegen.

In Erkner waren wir die Ersten, aber um 10.00 Uhr war das gesamte Teilnehmerfeld komplett. (Bild 1). Insgesamt 18 Radler wollten die angekündigten 36 km bewältigen. Die Teilnehmer: Helga & Dieter, Antje & Wilfried, Guntara & Wolfgang als VL, Helma & Klaus, Anette & Andreas, Gudrun & Peter, Christel, Heinz, Janin, Liane, Sandro und Philipp. Das war für unseren kleinen Ruderverein eine sehr gute Beteiligung.

Nach der allgemeinen Begrüßung (Bilder 2 & 3) erläuterte Wolfgang die Strecke (Bild 4). Wir wollten ein kleines, bescheidenes Stück vom Spree-Radweg, von Erkner bis Fürsten-walde, abfahren. Der gesamte Spree-Radweg hat eine Länge von über 400 km und führt von den Quellen der Spree in der Oberlausitz bis, wenn er dann mal im Berliner Abschnitt fertig gestellt ist, nach Spandau. Die gesamte Strecke fahren wir sicher mal in einigen Jahren ab.

Lang zog sich nach dem Start die Gruppe hin (Bilder 5, 6 & 7). Das Wetter war optimal, Sonnenschein bei Temperaturen so zwischen 15°C und 20°C, die Strecke überwiegend asphaltiert. Sogar dort, wo sonst üble Sandwege ein Radfahren fast unmöglich machten, gab es diese herrlichen Radwege. Leider führt ein Teil des Spree-Radweges noch über Straßen mit Autoverkehr, das störte schon etwas.

Bei Freienbrink kreuzten wir das erste Mal die Alte Spree (Bild 8). Für viele Tourteilnehmer ein ungewohnter Anblick, kennen sie doch sonst nur die Ansicht dieser Gegend vom Ruderboot aus. Weiter ging es vorbei an Wiesen und Weidekoppeln, durch die endlosen märkischen Nadelwälder über Hartmannsdorf nach Neu-Hartmannsdorf, dort am Oder-Spree-Kanal machten wir eine längere Frühstückspause (Bilder 9, 10 & 11).

Die Pilzsammler unter uns erkannten unterwegs mit geübtem Blick, dass in den Wäldern viele Pilze auf uns warteten. Massenhaft Schirmpilze standen am Wegrand, etwas tiefer im Wald sahen wir schon die Maronen. Logo, hier mussten wir eine Sammlerpause einlegen. Das Ergebnis war überwältigend, binnen einer halben Stunde waren die Einkaufsbeutel und Fahrradkörbe voller Pilze (Bild 12).

Die nächste Pause gab es an einer kleinen Spreebrücke (Bilder 13, 14, 15 & 16). Erinnerungen wurden hier wach: vor etwa 45 Jahren!!! hat der Einsmann eines Vierers o. Stm. versucht, den Ausleger um einen Brückenpfahl zu wickeln. Ist ja nichts weiter passiert, es hat heftig gekracht, der Ausleger wurde ordentlich gerichtet, die Fahrt ging weiter. Aber so etwas vergisst man eben nicht.

Eine ausgiebige Mittagspause machten wir in Hangelsberg (Bilder 17, 18 & 19). Das Restaurant liegt genau am Bahnübergang. Da hier am Bahnhof kaum ein Zug hält, darf man nicht allzu lärmempfindlich sein, die Züge donnern mit entsprechender Lautstärke voll durch.

Das Essen war aber große Klasse, der Wirt hat die Späße der radelnden Ruderer nicht weiter krumm genommen, die Stimmung war sehr gut.

Bis hierhin hatten wir etwa 2/3 der Strecke zurückgelegt. Da gab es aber gewisse Differenzen. 35 km waren es bis Hangelsberg, insgesamt sollten es 36 km bis Fürstenwalde sein. Die Angaben auf der Radkarte der Berliner-Zeitung stimmten also nicht. Es wurden am Ende (abgelesen auf meinem Tacho!) 43 km, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug laut Tacho 16 km/h. Das zeigt recht eindeutig, dass wir trotz der hervorragenden Fahrbahn kein Radrennen gefahren sind, es war eine gemütliche Radtour, die auch ein ungeübter Radfahrer überstehen konnte.

Weiter ging die Tour entlang der Alten- Spree bis zur Großen Tränke (Bilder 21, 22, 23, 24 & 25). Eigentlich stand hier ja mal die Schleuse Große Tränke. Doch auf allen meinen Ruder-fahrten, die mich hier vorbeiführten, habe ich nie erlebt, dass diese Schleuse in Betrieb war. Vor einiger Zeit hat man den gesamten Schleusenkomplex, der ja nur ein Hindernis im gut befahrenen Oder-Spree-Kanal war, abgerissen. Das Wehr am Anfang der Alten-Spree wurde erneuert. Nach einem ausgiebigen Studium der Wanderkarte beschlossen einige Tourteil-nehmer, von hier aus immer am Oder-Spree-Kanal entlang mit dem Rad zurück nach Berlin zu fahren. Die Turbine-Gruppe teilte sich also, es gab einen großen Abschied und die Bahn-fahrer fuhren ein paar km weiter bis nach Fürstenwalde. Die Kaffeetanten machten noch eine Pause am Stadtrand von Fürstenwalde, wir (Gudrun und ich) fuhren durch bis zum Bahnhof, ärgerten uns über den unmöglich konstruierten Fahrkartenautomaten, vor dem sich eine riesige Schlange von Bahnfahrern bildete, und fuhren mit dem RE durch bis zum Alex. Von dort nach Heinersdorf waren es nur noch 6 km und eine wunderbare Radtour war für uns zu Ende.

Unser Dank gilt dem VL Wolfgang für die Organisation dieser Fahrt. Im nächsten Jahr bin ich, so eine Radtour ausgeschrieben wird, wieder dabei.

Letzte Aktualisierung / last update: 17.07.2017