Veranstaltungen

... zurück zur Startseite




Zu unserem Veranstaltungsplan
Dieser öffnet in einem gesonderten Fenster, Ihr findet dort die aktuelle Planung unserer Termine ...
Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

201720162015201420132012201120102009200820072006200520042003

<<<    zurück zur Auswahl (2017)     |     02 / 2006:

Eisbeinessen 2006 (Frauen)

Wein, Weiber und Johnny Cashs Gesang

... von Silke Helling

Die Männer essen Eisbein und die Frauen machen es sich anderweitig nett ... Diese schöne Turbinetradition wurde im Februar 2006 wieder bestens umgesetzt. Zuerst fanden wir uns im Cubixkino am Alexanderplatz ein und belegten in fröhlicher Stimmung unsere Logenplätze. Rote Plüschsessel, allerlei Snacks - mit Austausch untereinander - und etwas für den Durst. Fehlen nur noch lecker Kerlchen und gute Musik. Na, und davon bekamen wir dann auf der Großleinwand und in Farbe reichlich! Die Künstler-Biografie "Walk the Line" zeigte uns das Leben der Country- Ikone Johnny Cash aus dem amerikanischen Arkansas. Armut auf der elterlichen Farm, Unfalltod des Bruders, Armeezeit in Deutschland und erste Songs an der Gitarre. Vorspielen 1955 mit tiefer, unverwechselbarer Stimme, Leidenschaft und treibenden Akkorden. Eine erste Karriere begann, die ihn von Ehefrau und Töchtern entfernte und ihm Ruhm, Geld und seelische Deformation brachte. Tiefer Absturz in die Drogensucht, böse Ausfälle im Alkohol- und Pillenrausch - nein, da war er kein Held! - und dann doch noch eine Chance, die er ergriff. Die Liebe zur Sängerin und Komponistin June Carter, ihre Kompromisslosigkeit im Entzug, den sie ihm verordnete; gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Johnny startete mit einem spektakulären Lifekonzert im Gefängnis seine zweite Karriere, die ihn zum legendären "Mann in Schwarz" werden ließ. Der Filmabspann verrät, dass die Liebenden noch dreißig Jahre als Paar verbringen konnten.

Die Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon nahmen beide die Herausforderung an und sangen die Titel selber ein, was ein bewunderungswürdiges Ergebnis hervorbrachte. Er überzeugte auch mit seiner Nachahmung der Körpersprache und sie, die wir sonst nur als Blondine vom Dienst kennen, wandelte sich samt Haarfärbung zu einer glaubwürdigen, bezaubernden June Carter.
Der Film ist inzwischen mehrfach preisgekrönt. Unter unseren Damen gab es große Zustimmung sowie viel Genuss an der Musik. Vereinzelt waren Unkenntnis der Personen und ihrer Songs ein wesentlicher Grund, diesen Teil des Kulturprogramms doch eher lang zu finden.

Den zweiten Teil fand aber keine zu lang: wir nahmen unsere reservierten Tische bei "Mutter Hoppe" im Nikolaiviertel ein. Üppige Portionen, schmackhaft und nährend, begleitet von Bier und Wein - so soll es sein! Ein netter Kellner namens Heinz, der sogar auf einer Genesungskarte mit unterschrieb, bedachte uns fürsorglich. Gegen Mitternacht erhielten wir überraschenden Besuch von Wolfgang Arndt und Michael Schulz, wobei noch ein kleiner Spätimbiss fällig wurde. Danach gab es junge Damen, die in Richtung Schlagerparty in die "Hafenbar" starteten, während wir anderen den Heimweg antraten. Alle gemeinsam hatten wir an diesem Abend viel Musik in den Ohren und waren beschwingt. Für die gute Organisation bedanken wir uns wiedereinmal herzlich bei Christiane Arndt!

Letzte Aktualisierung / last update: 10.08.2017