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Zu unserem Veranstaltungsplan
Dieser öffnet in einem gesonderten Fenster, Ihr findet dort die aktuelle Planung unserer Termine ...
Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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18. Wiedervereinigungs-Herbst-Achterfahrt in Rathenow

... von Rainer Kleinfeldt

Am ersten Wochenende des manchmal schon recht tristen Monats November sollte es noch einmal zu einem richtigen Höhepunkt in dieser Rudersaison für sieben Kameraden unseres Vereins und zusammen fünfzig Teilnehmer aus 21 Vereinen kommen.
Die diesmal nur aus Horst Rübezahl bestehende Fahrtenleitung hatte ein tolles Programm dafür ausgearbeitet. Es begann abends am Freitag mit der Begrüßung und dem Austauschen von neuen Informationen im Bootshaus des RC Wiking Rathenow am Ufer der Havel. Dies war aber nicht das Quartier für die Nacht. So brachte uns ein Bus spät abends in die etwa 8 km entfernt gelegene Jugendherberge nach Milow.
Schon früh um 7 Uhr ging das Tagesprogramm dann am Samstag mit Frühstück und anschließendem Transfer zurück nach Rathenow los. Mehr oder weniger flink kamen dann die Boote zu Wasser, um durch die Stadtschleuse flussabwärts über den Flusskilometer 111 zum Hohennauener See an Wassersuppe und an dem Havelländischen Hauptkanal vorbei bis nach Ferchesar zu fahren. Hier wurde am "Grünen Strand" eine Saisongaststätte noch einmal aus ihrem gerade beginnenden Winterschlaf geholt. Es waren gute 23 Kilometer auf dem Hinweg und zurück mussten wir ja auch wieder bei einer frischen Brise - natürlich von vorn. So gingen in der diesmal gewählten Schifffahrtsschleuse gerade die Lichter an, als das erste Boot dort ankam. Es sollte aber noch eine volle weitere Stunde dauern, bis dann wenigstens neun der zehn gestarteten Boote in der Schleuse waren. Damit ging es dann auf dem letzten Stück des Tages im Dunkeln an mehreren Wehren vorbei bis zum Bootshaus.
Ehe es dann mit dem Eisbeinessen und dem Kommers so richtig losging, bedurfte es auch noch einer Weile. Schließlich sollten wir dazu ja frisch geduscht und mit dem feinen Zwirn erscheinen. Jeder Verstoß dagegen wurde vom Popen prompt geahndet.

Auch am Sonntag war wieder frühes Aufstehen angesagt. Die ersten Boote fuhren gegen 9 Uhr 25 Kilometer havelaufwärts und ohne Schleuse bis nach Döberitz. Dort gab es von Land aus eine kleine Auffrischung, und dann erst einmal wieder bis nach Milow an der Einmündung der Stremme zwecks Einkehr im "Rittergut".
Nach dem hier eingenommenen Mittagessen und einem uns zu Gehör gebrachten Fachvortrag über das dortige LSG mit der Stremme, welche einen alten Verlauf der Elbe darstellt, ging es dann die letzten Kilometer fast bei Sonnenschein bergab bis zum Bootshaus. Dort wurde die Fahrt bei Kaffee und Kuchen feierlich und mit vielen Dankesworten an die fleißigen Rathenower beendet.
Auch die Ablasskasse war wegen des reichlichen Neuwassers und vieler Vergehen gut gefüllt worden. Der "Pimmel" als das Maskottchen der Fahrt wurde an den RC Tegelort als Organisator im nächsten Jahr übergeben.

Letzte Aktualisierung / last update: 05.10.2017