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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Der Müggelsee-Achter von Turbine 2009

... von Rainer Kleinfeldt(Obmann der "Klingelhöfer")

zu diesem Bericht gibt es Bilder --> ansehen
(Bilder vorhanden!)
Nach einem in diesem Jahr relativ zeitig erfolgten Aufruf an alle Interessenten konnte so schon weit vor Ostern eine Crew wenigstens auf dem Papier gebildet werden. Die Auswahl unter den Interessenten war gerade einmal so groß, dass wenigstens auch ein paar Ersatzleute bereitstanden.
So konnte das erste Training nach der Bootsinspektion auf eventuell erforderliche kleine Reparaturen dann aber auch gleich nach den Osterferien beginnen. Die Trainingszeit wurde jeweils immer auf den Dienstag zu 18:00 Uhr angesetzt, um so einmal nicht die Traditionsfahrten an den Donnerstagen zu behindern und zum anderen mit dem späten Termin auch allen Werktätigen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Bei der diesjährigen Truppe war mit Bodo Spenemann auch ein ganz neu eingetretenes Mitglied im Boot und das auch gleich als Schlagmann, denn neu war er nämlich nicht im Rudermetier, sondern mit seinen Erfahrungen als Trainer und jahrelanger Wettkampfruderer konnte er uns gleich von seinen Stärken überzeugen. Nicht dabei war diesmal leider unser ehrwürdige Bugmann und Alterspräsident im Boot Reinhard Kelle wegen vieler anderer Verpflichtungen. Damit sank natürlich auch unser Durchschnittsalter wieder etwas, aber darüber später etwas mehr.

Die Trainingstage verliefen auch dank der immer bereitstehenden Ersatzleute Dieter Wanzek und Rolf Neumann bei Ausfällen in der Stammtruppe sehr diszipliniert und erfolgreich. Hier kam es auch durch den harten körperlichen Einsatz zu einigen Materialschäden am Boot wie Ausleger-, Rollsitzachsen-, Trittbett- und Dollenstiftbruch, aber zum Glück eben alles nur beim Training. Dank der pfiffigen Ruderer konnten diese Schäden jeweils bis zum nächsten Trainingstag immer wieder behoben werden.
An dieser Stelle sei auch unserem Nachbarverein mit dem RK Gunkel dafür gedankt, dass er uns wieder Kohlefaserriemen und eine Lautsprecheranlage hierfür bereitgestellt hatte.Vielleicht schaffen wir es als Verein auch einmal, selbst solche Dinge zu beschaffen!

Mit großen Schritten kam dann auch der 13. Juni heran. Hier ging es nun zur Müggelseeregatta dann so richtig zur Sache. Wir starteten gleich im ersten Rennen des Tages als zweites Boot überhaupt. Unsere Gegner waren gleich drei Teams unterschiedlichen Alters vom Ruderclub am Wannsee. Wir waren in anbetracht der Größe der Ruderer des ersten Teams natürlich sehr gespannt auf den Ausgang des Rennens und auf unser Abschneiden überhaupt.
Wegen des an diesem Tage doch recht starken Windes ging der Kurs aber dank der weisen Entscheidung der Regattaleitung nicht auf den Müggelsee, sondern in Richtung Köpenick um die Wäscherinsel herum. Da war es mit dem Wellengang doch recht erträglich, aber die vielen anderen Boote und Dampfer erforderten besonders von unserer beim ESV Schmöckwitz geborgten Steuerfrau Michaela Spychalski eine Menge schneller, korrekter Handlungen.
Die Steuerarbeit auf dieser Strecke hat sie mit großer Erfahrung sehr gut geleistet. Das Gleiche kann man aber auch von allen Ruderern unserer "Klingelhöfer" sagen. Ein jeder legte sich kräftig ins Zeug und gab sein Bestes. Auch unsere treuen Schlachtenbummler feuerten uns an mehreren Stellen gut an. Wie im Fluge ging die Wettkampfstrecke Schlag für Schlag vorbei.
Zu Behinderungen durch andere Boote kam es bei uns nicht und wir hatten nach dem Zieleingang ein gutes Gefühl. Die Schlagfrequenz hatte gestimmt und das Boot war gut gelaufen.

Nach dem Zieleinlauf hatten wir dann reichlich viel Zeit an Land für unsere Erholung. Wegen der frühen Startzeit kam uns natürlich auch das Warten auf die Verkündung der offiziellen Ergebnisse sehr lang vor. Aber irgendwann zu fortgeschrittener Stunde und nach ein paar Bierlagen wurde dann unser zweiter Platz verkündet. Hierzu war ein kompliziertes Rechnen mit dem Zeit-, bzw. dem Altersbonus erforderlich und auch deshalb dauerte alles ein wenig länger. Nach einer ersten kurzen Enttäuschungsphase darüber, dass wir es nicht zum Sieg geschafft hatten, kam dann aber mehr und mehr die Sachlichkeit wieder. Gegen solche Riesen, wie die Sieger es waren, gab es unsererseits nicht genug entgegenzusetzen, außer unser höheres Durchschnittsalter. Aber dies war nun als Ausgleich zur besseren Zeit der Sieger doch nicht ausreichend, da auch unser Durchschnittsalter durch das Fehlen von Reinhard Kelle gesunken war. Alle genauen Ergebnisse und Bilder zur ganzen Veranstaltung sind wie immer auch im Internet unter www.mueggelseeachter.de viel besser zu sehen, als sie hier beschrieben werden können.
Unser Schiff begab sich dann auch bald nach der Siegerehrung auf die Heimfahrt, ohne diesmal bei Energie anzulegen, da ja im eigenen Bootshaus der Grill auf uns wartete. Auch den Grillern sei hier ein nettes Dankeschön dafür gesagt. So ging ein ganz toller Rudertag bei bestem Wetter mit viel Spaß zu Ende.

Letzte Aktualisierung / last update: 19.06.2017