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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Christels Radtour 2009

... von Matthias Kohls(Wanderruderwart)

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(Bilder vorhanden!)
Eigentlich ist Rudern ja der vollkommene Sport. Er kräftigt den Körper, belebt den Geist, befördert die zwischenmenschlichen Fähigkeiten und bietet ein unverstelltes Naturerleben. Trotzdem macht sich alle Jahre wieder unter uns Wassermenschen der Wunsch nach etwas Anderem bemerkbar. Zunächst ist er klein und seltsam richtungslos, aber er wächst und wird konkret.
So war es auch dieses Jahr. Der Jugend kommt das Verdienst zu, ihn in die klaren Worte gefasst zu haben: "Lasst uns eine Radtour machen". Nunmehr war es an Christel Schwiemann, unserer omnipotenten Organisatorin, das Weitere in die Wege zu leiten. Sie studierte die Berliner Umgebung, druckte detaillierte Karten aus, sprach mit Wirten nahe gelegener potentieller Raststätten, delegierte Hilfsarbeiten an das Fußvolk und rührte die Werbetrommel - mit Erfolg.
Am Ereignistag, dem 15. August, fanden sich sechzehn Radler aller Altersklassen im Turbinehaus ein und nahmen nach einer ordnungsgemäßen Einweisung die vorgesehene Route in Angriff. Sie führte uns zunächst nach Schmöckwitz, wo wir an der Schmöckwitzer Brücke auf den Wanzeck-Clan (Helga, Dieter und zwei Gäste) stießen und dann - nach einem ersten gegenseitigen Fotografieren - über den Uferweg entlang des Seddinsees und des Oder-Spree-Kanals bis zur Fußgängerbrücke. Ganz ohne Wasser geht’s eben doch nicht.
Weiter fuhren wir durch Kiefernwälder und die Gosener Heide bis zur Straßenbrücke über den Gosener Kanal. Von da war es nicht mehr weit bis zur Triglaw-Brücke, wo erste Labsal in Form von Naschereien sowie warmen resp. kalten Getränken winkte. Im Samstagnachmittag-Bummeltempo ging es anschließend durch Klein-Venedig, die Perle des Berliner Südostens, bis zum "Fährhaus", einem Ausflugslokal, direkt am Ufer der Spree mit unverstellbarer Aussicht u, a. auf die kürzeste Fährverbindung Berlins mit dem -zumindest für die anwesende Damenwelt - imposantesten Fährmann Berlins, natürlich ein Berufsruderer.
Nach einem Fischgericht bewegten wir uns per Fähre weiter zum gegenüberliegenden Ufer des Müggelsees und an diesem entlang Richtung Köpenick. Zwei, drei Hartgesottene ließen es sich nicht nehmen, an der Badestelle Spreetunnel einzutauchen um hernach die restlichen Kilometerchen bis zum Mutterhaus umso schwungvoller unter die Pneus zu nehmen.
Im rettenden Hafen angelangt, ging die Arbeit für den Endesunterzeichneten erst richtig los. Grill präparieren, anheizen, warten, aufpassen usw.
So langsam trafen auch diejenigen ein, die zuvor leider gezwungen waren, den Samstag im VIP-Bereich eines Köpenicker Fußball-Zweitligisten zu verbringen. Sie erholten sich prächtig.

So hatte der schöne Tag für uns alle einen freudbetonten Ausklang und mit dem nahezu wieder regulär verkehrenden ÖPNV gelangten wir political correct zurück in die dampfende Stadt.

Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Letzte Aktualisierung / last update: 19.06.2017