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Die andere Spreewaldfahrt

... von Peter Möller

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(Bilder vorhanden!)
Was war das für ein schöner Winter in diesem Jahr, Schnee ohne Ende in unserer Region, die Seen zugefroren. Wir, Gudrun und Peter, testeten daher hier im Norden Berlins sämtliche brauchbaren Parkanlagen und Gewässer auf ihre Wintersporttauglichkeit.
An den Arkenberger Kiesgruben liefen wir mit den Skiern bei -15°C einmal um beide Teiche, schnallten dann ab, um auf Schlittschuhe umzusteigen. Aber das war keine gute Idee, zu viel Schnee lag auf dem Eis, wir stolperten nur herum, und ein wenig kalt war es auch um Nase und Ohren.
Zum Schlittschuhlaufen fuhren wir also nach wie vor in die Halle vom Sportforum Hohenschönhausen, aber zum Skilaufen ging es nun ab in unsere schönen Parkanlagen: Schlosspark Pankow, Volkspark Friedrichshain, und, wir haben gestaunt, sogar hier in unserem beschaulichen Heinersdorf fanden wir eine wunderbare Loipe.
Ein Artikel in der Zeitung machte uns auf die gefrorenen Fließe im Spreewald aufmerksam. Kurz entschlossen fuhren wir dann an einem Sonnabend Mitte Februar nach Lübbenau, das Wetter war recht brauchbar, kein strenger Frost wie in den vergangenen Wochen. Im Gepäck hatten wir alles, was man dort so vor Ort eventuell gebrauchen könnte: Wanderstiefel, Langläufer und Schlittschuhe. Um erst einmal die Lage zu klären, schauten wir im Hafen nach, fragten Skiwanderer, schauten uns die Schlittschuhläufer an und entschieden uns, die Langläufer zum Einsatz zu bringen. Eine Entscheidung, die wir nicht bereuen sollten.
Eine dichte Schneedecke von etwa 15 cm lag auf dem Eis, keine steilen Anstiege, keine verrückten Abfahrten störten uns, wir mussten nur auf die vielen Fußgänger acht geben, die sich da auf den Fließen dahinwälzten.
Schnell war Lehde erreicht, einmal am Bratwurststand vorbei, dahinter rechts abgebogen, dann immer links abgebogen und wir waren wieder auf der Hauptspree. Dieses mal war am Bratwurststand eine Pause angesagt.
Es waren nicht viele Skiläufer unterwegs, und die Schlittschuhläufer beneideten uns um unsere Ausrüstung, gingen sie doch weite Strecken zu Fuß, kaum ein Flussabschnitt eignete sich zum Schlittschuhlaufen.
Einmal rund um Lehde, ein Fließ rechts, ein Fließ links lang, wir kamen immer wieder zur Hauptspree, ich schätze mal dass es so 10 km waren, die wir dort durch den tief verschneiten Spreewald gelaufen sind. Diese herrliche Landschaft, die ich sonst nur vom Ruderboot aus kennen gelernt habe, nun im Winter zu erleben, das war schon ein Erlebnis der besonderen Art. Der Spreewald ist eben zu jeder Jahreszeit ein Naturparadies.

Letzte Aktualisierung / last update: 10.08.2017