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Zu unserem Veranstaltungsplan
Dieser öffnet in einem gesonderten Fenster, Ihr findet dort die aktuelle Planung unserer Termine ...
Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Frühlings Erwachen

... von Matthias Kohls

Spät kam er, doch er kam. Auch im Jahre 2010 wurde es Frühling und dies spiegelte sich - unter anderem - in einem rauschhaften Anschwellen der ruderischen Aktivitäten wider. Ein erster Höhepunkt war am Samstag, dem ersten Mai, erreicht. Die Jugend brach mit zwei Vierern und unter tätiger Mithilfe der besorgten Elternschaft nach Groß-Köris auf, Winfried and friends befuhren die Oder, ein erstes Morgenrudern (05.00 Uhr ab Steg) ereignete sich und die erste gemeinsame Aktion des Jahres mit den Freunden vom ARC fand statt. Auf diese will sich der Autor, der zuvor mannhaft das Frührudern absolviert hatte, nunmehr in der Berichterstattung beschränken.
Es war gegen 10.30 Uhr, als unsere gutmütige Stör zu Wasser gelassen wurde und sich eine Mannschaft, bestehend aus Martina und Ralf Korngruber (ARC), Gerda und Reimund Spychalski (RCTG) und Matthias Kohls (dito) daran machte, sie gen Königs Wusterhausen zu rudern. Heinz Lindecke, der schlaue Fuchs, hatte sich bereits in der Panke über die Dahme davongemacht. Nach dem unvermeidlichen Vorspiel ("Wo ist mein Rudersack?", "Ich muss noch mal pullern!", "Wer hat eigentlich die Sonnencreme?", "Nu’ mach doch mal hinne!") ging es tatsächlich los.
Und wir sahen, dass es gut war.

Die Wasserfläche war glatt und reflektierte die reichlich vorhandenen Sonnenstrahlen, die Stör zog gemächlich ihre Bahn, kaum gestört von Motorbooten, aber viel gegrüßt von Ruderern benachbarter Vereine. Die vertraute Kulisse zog an uns vorbei, bis - ja bis auf einmal eine unliebsame Neuigkeit in unser Bewusstsein trat. Genau an dem Punkt, an dem üblicherweise die erste Unterhopfung droht, zugleich aber Linderung winkt, hatten die destruktiven Kräfte gesiegt. Das Gasthaus Rheinau ist Geschichte. Sein Biergarten ist geschändet, seine Stege sind verwaist. Wird je wieder ein Gläserklingen sich unter das Vogelgezwitscher mischen? Die Zukunft wird es zeigen.
Wir bissen die Zähne zusammen und fuhren weiter, bis das Vereinshaus in KW erreicht war. Der Wirt empfing uns und nach einer ersten Revitalisierung und einem improvisierten Imbiss wurde es noch eine angenehme Runde auf der Veranda mit Blick auf Wasser und alte Bäume.
Rückfahrt und Ankunft im Heimathafen ohne besondere Vorkommnisse.

Unsere Gäste waren begeistert, spontan entstand der Wunsch nach weiteren derartigen Aktionen, gern auch andersherum, also Turbine auf den Havelseen. Der erste Wanderruderwart wird die Terminanbahnung übernehmen.

Letzte Aktualisierung / last update: 06.11.2017