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Zu unserem Veranstaltungsplan
Dieser öffnet in einem gesonderten Fenster, Ihr findet dort die aktuelle Planung unserer Termine ...
Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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21. Herbstwiedervereinigungsachterfahrt - HWAF

... von Rainer Kleinfeldt

Das erste Wochenende im November ist traditionell der Zeitpunkt für diese Wanderfahrt und für manch einen Teilnehmer auch einer der Höhepunkte in der Rudersaison. Der Ort des Geschehens lag diesmal in Neuruppin. Dort befindet sich unter anderem auch der mit 15 Kilometern längste See der Mark Brandenburg., nämlich der Ruppiner See. Mit noch fünf weiteren Seen bildet er die Ruppiner Seenkette, die teilweise auch vom Fluss, oder besser vom Flüsschen Rhin durchflossen wird. Von Berlin aus kann man auch auf dem Wasserwege vorbei an Charlottenburg, Haselhorst, Tegel, Hennigdorf, Oranienburg und Kremmen über den Landwehrkanal, die Spree. die Havel, den Oranienburger und den Ruppiner Kanal über eine Strecke von 104 km (ab Mühlendammschleuse) dort hingelangen. Dazu benötigt man allerdings doch einige Zeit, zumal auch noch 6 Schleusen mit teilweise sehr unsportlichen Öffnungszeiten dazwischen liegen. Eine weitere Möglichkeit ist der Regionalexpress RE 7, der stündlich ab Berlin-Jungfernheide in etwa 50 Minuten dort hinfährt. Für manch einen ist dies natürlich sehr umständlich, zumal Jungfernheide sehr weit im Norden Berlins liegt. Wir vier Teilnehmer von Turbine hatten es nach vorherigen langwierigen Absprachen allerdings mit dem Auto von Rolf Neumann als Hausshuttle viel bequemer. Zum Treffpunkt am Freitag, dem 05.11. zu 17:00 Uhr waren wir auch pünktlich in Neuruppin und konnten auch gleich unsere Quartiere beziehen. Diese befanden sich für uns im Hotel Seegarten neben dem Bootshaus, oder in einem der in diesem Jahr neu geschaffenen sechs Gästezimmern des Rudervereins. Diese Gästezimmer haben durchaus das Niveau von Hotelzimmern, denn jedes hat eine eigene Sanitärzelle mit Dusche und WC und einen herrlichen Blick auf den Ruppiner See. Die Ruderboote befinden sich nur eine Treppe tiefer. Wenn man bedenkt, dass auch die Frühstücks- und Abendversorgung direkt im ebenfalls neu geschaffenen Vereinsraum erfolgte, dann war dies schon optimal. Nur wer aus alten Zeiten diesen dort vorher befindlichen alten Schuppen kennt, der weiß, was die Ruderer dort in großer Eigeninitiative mit viel Sachverstand und mit diversen Mitteln aus verschiedenen Fördertöpfen geschaffen haben!
Mit dem Rudern ging es dann am Samstag nach dem Glockenschlag der Klosterkirchenuhr um zehn Uhr auf nach Boltenmühle, einer herrlich gelegenen Waldgaststätte am Ende des Tornowsees. Immerhin war es eine recht stolze Flotte von neun Booten mit dem als Flaggschiff fahrenden Doppelachter "Deutschland". Die durch die Laubfärbung noch herrlich bunt gestaltete Natur und das ruhige Wasser ließ diese und auch die Fahrt am kommenden Tag für alle Teilnehmer zum Erlebnis werden. Der zweite Rudertag am Sonntag begann für viele mit einem Abstecher in die Lanke gleich mit Neuwasser, denn so manch einen hatte es bisher noch nie in diese schöne Ecke des Ruppiner Sees gezogen. Weiter ging es dann zum anderen Ende des Sees, nach Altfriesack und Wustrau, zum Mittagessen.
Auf eine offizielle gemeinsame Kaffeerunde zum Fahrtenabschluss musste leider verzichtet werden, da der Vereinsraum schon wieder für eine andere Feier ausgestaltet wurde.
Auch die im alten Bootshaus ebenfalls durch viel eigene Arbeit der Mitglieder entstandene, als Pub ausgestaltete und gerade am Freitag neu eröffnete Gaststätte hatte leider noch zu. Von dieser wurde aber das Eisbeinessen zum Kommerz am Samstag ausgerichtet, das uns diesmal ausgezeichnet geschmeckt hatte. Auch sonst war die ganze Fahrt von Johannes Dierasch, dem alten Seemann aus Neuruppin, mit viel Aufwand und eigenem Einsatz sehr gut organisiert. Dafür gilt ihm an dieser Stelle ein großer Dank von allen Teilnehmern! Wir hatten über 60 Kilometer und so auch die ersten für den Winterwettbewerb zurückgelegt.
Eine kleine Geschichte soll hier noch so am Rande erzählt werden. Man kann auf einer solchen Fahrt auch mit einem Alter von über 55 Jahren noch Bierfuchs werden und so auch den jüngeren Fuchsmajor bedienen. Diese Situation hat der Fuchsmajor Jörg Zacher mit vollen Bechern natürlich sehr genossen!

Letzte Aktualisierung / last update: 13.09.2017