Auf ein Wort!

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19.07.2019
Auf ein Wort - 2. Halbjahr
Liebe Turbine Mitglieder!

Nachricht am Sonntag, den 23.06.2019 von unserem Wanderruderwart:
„Dieses Wochenende waren viele Ruderer und Ruderinnen nicht nur vom Verein, sondern auch außerhalb unterwegs und haben Flagge gezeigt. Somit haben wir schon jetzt die Hälfte der Kilometer des letzten Jahres erreicht.“
Ich hoffe, dass ihr nicht nachlasst und allen, die nicht gerudert sind, möchte ich sagen, dass noch einige Boote auf euch warten. Die tollen Sachen kommen dieses Jahr noch …

Bei den tollen Sachen wird sich wohl für jeden etwas finden. Ein Blick an das Schwarze Brett im Eingangsbereich unseres Bootshauses hilft da weiter. Aber auch für jene, die in ihrem Urlaub auf das Rudern nicht verzichten wollen, gibt es einen Tipp: schaut einfach einmal im Globalen Netzwerk nach, manchmal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Urlaubsortes auch ein Ruderverein. Einmal woanders reinschauen steuert vielleicht nicht den Urlaubspfunden entgegen, aber es erweitert ungemein den Horizont.

Auch sportlich wollen wir nun durchstarten. Da können wir uns ein gutes Beispiel an der Jugend nehmen. Es macht Freude und Stolz zugleich, von den Erfolgen zu hören und ich hoffe, dass sich die Jugend durch ihre Erfolge selbst motiviert. Auch bei den Erwachsenen gibt es, was die sportliche Note des Ruderns anbelangt, Erfolge zu verbuchen. Da freut es einen zu sehen, dass sich auch hier neue Gesichter zu den „alten“ Hasen gesellen.

Wir können uns glücklich schätzen, dass nach Abschluss der Ruderkurse aber auch durch die Außendarstellung unseres Vereins wieder viele neue Gesichter im Verein zu sehen sind. Nun heißt es für uns Geübte, sich für die nächsten Wochen und vielleicht auch Monate in Geduld zu üben. Keiner von uns sollte vergessen, dass ihm die Ruderbewegung auch nicht angeboren war. Aber auch unseren Ruderkursabsolventen sei das alte Sprichwort „ohne Fleiß keinen Preis“ ans Herz gelegt. Wer die Angebote des Vereins nutzt, wird feststellen, dass ihm das Rudern von Mal zu Mal leichter fallen wird und vielleicht reicht der Mut dann auch schon einmal zu einer etwas längeren Tagesfahrt.

Nicht zu vergessen ist aber auch, dass vor das Vergnügen die Arbeit gesetzt wurde. Wir sind jetzt in der zweiten Jahreshälfte angekommen, dann ist auch schon bald wieder Weihnachten und das neue Jahr ist da. Jedes Mitglied sollte immer mal auf sein Arbeitsstundenkonto schauen. Eigentlich ist der 31.12. der Stichtag für die Ableistung der Arbeitsstunden aus 2019 und darauf sollte man fixiert sein. An unseren Booten, im und am Haus finden sich mehr als genug Arbeiten und sollte mal scheinbar nichts sein, dann einfach mal beim Haus- oder Bootswart nachfragen. Die können gewiss weiterhelfen.

Und damit sind wir dann auch mal wieder bei einem meiner Lieblingsthemen: Umgang und Pflege des Bootsmaterials. Da mal ein ganz dickes Lob an unsere Jugend. So mancher alterfahrener Ruderer kann sich gerne in Fragen der Pflege von Booten, nach einer Ausfahrt, außen wie auch innen an diese wenden. Es ist mehr als ärgerlich, wenn man eine Ausfahrt macht und beim Abfahren feststellt, dass der Rollsitz eckige Rollen hat. Auch hier der Appell an alle: wird ein Schaden festgestellt, der leicht zu beheben ist, diesen dann bitte auch sofort beheben. Notfalls auch mit Unterstützung durch erfahrene Ruderkamerad/innen. Zum Säubern der Boote wird in der nächsten Zeit der Wasserhahn an der Bootshalle aktiviert, somit steht dann auch klares Wasser zur Verfügung und unsere weißen Boote sind beim Verbringen in die Bootshalle auch wieder weiß.

Nach den Ferien geht es dann auch schon wieder in die Planungen für unsere Feiern. Da steht das Event Oktoberfest und dann das Event Silvester an. Für beides sind die Planungen bereits am Laufen und die Organisatoren können da einige Unterstützung brauchen.

Unterstützung brauchen wir im Übrigen in den nächsten Monaten auch bei unserer Jugend. Unsere Trainerin muss, damit sie ihr Studium fertig bekommt, sich ein Semester lang praktisch beweisen. Wie es nun einmal so ist, man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig Tanzen. Da wir in diesem Fall verständlicherweise den Kürzeren ziehen, werden wir uns in den nächsten Wochen auch nach einem/r zusätzlichen Trainer /in umsehen, der/die es schafft, unsere Jugend auch weiterhin auf Trab zu halten. Allerdings wachsen diese Trainer auch nicht so auf Bäumen und die Suche wird sich schwierig gestalten. Hier wird es nötig sein, die Aufgaben auf möglichst viele Schultern zu verteilen und der Vorstand wäre dankbar, wenn sich da noch freiwillige Unterstützer finden würden. Aber nicht nur dafür werden helfende Hände benötigt. Da die Jugend zunehmend auf Regatten fährt, kann auch hier helfend unterstützt werden. Da müssen die Boote transportiert werden und manchmal hilft auch die Anwesenheit zum Motivieren oder, wenn es mal nicht so gut lief, zum Trösten. An dieser Stelle zählen wir auch auf die große Turbine-Familie.

Nachdem sich der Vorstand mit seinen neuen Mitgliedern in seine Tätigkeiten „eingefummelt“ hat, gilt es, angestrebte Projekte kritisch zu betrachten und gegebenenfalls neu zu priorisieren. Zwischen den Vorständen von Turbine und ARC sowie ARV fand wieder eine gemeinsame Vorstandssitzung statt und alle Vorstände sind sich darin einig, dass die bisherige gute freund- und partnerschaftliche Zusammenarbeit auch zukünftig weiter bestehen soll. Dazu werden dann auch die in den nächsten Wochen stattfindende Skiff-Spaß-Regatta und der Vereins-Cup beitragen.

Nun aber genug der Worte, lasst Taten folgen und das 2. Halbjahr erfolgreich angehen. Und nicht vergessen, wer das 1000-Km-Ziel erreicht, kann damit rechnen, dass der geleistete Kalorienkredit zumindest teilweise wieder ausgeglichen wird. Lasst uns also das zweite Halbjahr anpacken und genauso erfolgreich wie das erste Halbjahr fortsetzen.

In diesem Sinne

Karsten Pudelko